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Jahreshauptversammlung des Nautischen Vereins Brunsbüttel

 

Wachwechsel in der Führung

Anläßlich der diesjährigen Jahresmitgliederversammlung des Nautischen Vereins Brunsbüttel, wurde ein neuer Vorstand von den Mitgliedern mit überwältigender Mehrheit gewählt. Nur der langjährige 1. stellvertretende Vorsitzende Jens Bartels gehört zukünftig weiter dem Vorstand an.
Nach 15 Jahren Tätigkeit als Vorsitzender, entschied sich Bernd Appel nicht wieder für den Vorsitz zu kandidieren. Er wird dem Vorstand aber weiter beratend zur Verfügung stehen und wurde als Mitglied in erweiterten Vorstand gewählt.
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Als neuer Vorsitzender wurde Michael Hartmann, der bereits als 2. stellvertretender Vorsitzende dem Vorstand angehörte, zum Vorsitzenden gewählt.
Michael Hartmann ist als Seelotse auf dem NOK tätig und war lange Jahre Ältermann der Lotsenbrüderschaft NOK I.
Seine Funktion als stellvertretender Vorsitzende übernahm Thies-Peter Suwe, der dem erweiterten bereits Vorstand angehörte und Mitglied des ständigen Fachausschusses des DNV ist. Er ist als Seelotse auf der Elbe tätig. Weiter stand auch der seit 2003 amtierende Schriftführer Dieter Goos nicht mehr als Schriftführer zur Verfügung. Das Protokoll wird zukünftig von dem Kanallotsen Jan Duis geführt. Als weitere neue Mitglieder des erweiterten Vorstands wurden der Geschäftsführer der Lotsenbrüderschaft NOK Michael Stumpp und der Amtsleiter des Wasserstraßen und Schifffahrtsamts Brunsbüttel Detlef Wittmüß einstimmig aufgenommen. Gleichzeitig beschloß die Mitgliederversammlung einstimmig und ohne weitere Aussprache eine umfangreiche Satzungsänderung und eine Erhöhung der jährlichen Mitgliedsbeiträge um 5€ für Einzel- und 10€ für korporative Mitglieder.


Vorstand des NV Brunsbüttel
i. A. Bernd Appel

Jahresbericht 2017

Mit 46 anwesenden Mitgliedern war die JMV beschlussfähig. Nach Verlesung des Jahresberichts, des Kassenberichts und des Berichts der Kassenprüfer wurde keine Aussprache gewünscht. Es erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstands bei 5 Enthaltungen.
Folgende Wahlen wurden durchgeführt:
1. Schatzmeister: Der seit 1999 amtierende Schatzmeister Dieter Kröger möchte sein Amt nicht mehr weiter ausüben und schlägt dafür als Nachfolger Herrn Sven Jochims vor. Der Vorsitzende bedankt sich für die langjährige konstruktive und tadellose Mitarbeit. Als Dank wird Dieter Kröger ein Buchpräsent überreicht. Anschließend wird unser Mitglied Sven Jochims einstimmig als Schatzmeister gewählt. Er nimmt die Wahl an und bedank sich für das in ihm gesetzte Vertrauen.
2. Kassenprüfer: Als Kassenprüfer werden Reiner Lintener und Uwe Behrens einstimmig für ein weiteres Jahr wieder gewählt.
3. Verschiedenes: Der Vorsitzende erläutert nochmals die bereits bekannten Vorbereitungen einer 150. Jahr- Feier des DNV und verweist auf die geplante DNV- Umlage von 6,50€ zur Finanzierung des Jubiläums im Jahr 2018. Des weiteren zeigt der Vorsitzende die Finanzlage des Vereins auf und kündigt an, daß diese Umlage nur durch Entnahme aus der Rücklage zu finanzieren ist. In diesem Zusammenhang erläutert der Vorsitzende den finanziellen Spielraum der künftigen Vereinsarbeit, die beim gegenwärtigen Jahresbeitrag zunehmend nur durch Rückgriff auf die Rücklage gewährleistet werden kann. Er kündigt an, daß auf der nächsten JHV eine Beitragsanpassung zur Abstimmung gestellt werden muß.
Im Anschluss an den offiziellen Teil berichtete Kapitän Peter Jungnickel vom Nautischen Verein Lübeck in seinem Vortrag über „Megaschiffe auf den Weltmeeren“

Der Nautischer Verein Brunsbüttel e. V. Jahresbericht 2017 (01. Jan.- 31.12.17) als pdf Datei kann hier heruntergeladen werden pdf icon2 .

Das Schiffshebewerk Scharnebek und geplanten Ersatz- Neubau

Im Anschluß referierte Herr Martin Köther, Leiter WSA Uelzen. Thema seines Vortrages war "Der Elbe-Seitenkanal als wichtige Hinterlandanbindung für den Hamburger Hafen".

Die Schwerpunkte seines Vortrages waren:

  1. Bau und Verkehrsentwicklung
  2. Grundinstandsetzung
  3. Planung einer neuen Schleuse in Scharnebeck.

Seien Vortrag können Sie hier herunterladen pdf icon2.

Medienecho - Brunsbütteler Zeitung

Bernd Appel gibt Kommando im Nautischen Verein ab

BRUNSBÜTTEL Nach15 Jahren als Vorsitzender begrüßte Bernd Appel zum letzten Mal die Mitglieder und Gäste zur Jahresversammlung vom Nautischen Verein Brunsbüttel. Der Kapitän gab das Ruder an seinen Nachfolger Michael Hartmann weiter. Der versprach: „Ich werde die erfolgreiche Arbeit von Bernd weiterführen.“ Hartmann ist seit 28 Jahren Lotse und war lange Zeit Ältermann der Lotsenbrüderschaft NOK I. Durch die Wahl von Hartmann musste der Platz deszweiten stellvertretenden Vorsitzenden neu besetztwerden. Hier wurde Thies Peter Suwe einstimmig gewählt. Dieter Goos kandidierte nicht wieder als Schriftführer und wurde nach einhelligem Votum von Jan Duis abgelöst. Die Kassenprüfer Uwe Behrens und Reiner Lintener wurden in ihren Ämtern ebenso bestätigt, wie Rörd Braren und Stefan Mohrdieck im erweiterten Vorstand. Dort hineinwurden Michael Stumpp, Detlef Wittmüß und Bernd Appel neu aufgenommen. Bernd Appel, Rörd Braren und Michael Hartmann sowie aus dem erweiterten Vorstand Thies Suwe und Axel Rantzau vertreten in den Gremien des Deutschen Nautischen Vereins die Interessen der Brunsbütteler Nautiker. Appel wies auf die neugestaltete Homepage des Brunsbütteler Vereins hin. Axel Rantzau hat den Internetauftritt modernisiert. Auch die veraltete Satzung wurde überarbeitet und einzelne Passagenvereinfacht ausgedrückt oder dem neuen Vereinsrecht angepasst. Die Änderungen wurden von der Versammlung einstimmig angenommen. Der Verein zählt aktuell  279 Einzelmitglieder und 47 korporative Mitglieder, darunter neu die Stadtwerke Brunsbüttel. Die anwesenden Mitglieder stimmten über eine Beitragsanpassung ab. „Die letzte Erhöhung der Beiträge liegt fünf Jahre zurück“, erklärte Appel. Der Beschlussvorschlag, dass Einzelmitglieder künftig 35 (aktuell30) Euro und korporative Mitglieder 95 (statt 85) Eurozahlen, wurde einstimmig angenommen.

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Schleusenreparatur in Kiel-Holtenau nach Havarie der Große Südschleuse

Die Diamant-Seilsägearbeiten haben leider keinen kontinuierlichen Erfolg gezeigt. Seilhaker/-klemmer traten zunehmend auf. Am Montag 12.03. konnte die Säge von der ausführenden Kieler Firma DIA-G so gut wie gar nicht mehr zum Laufen gebracht werden: sie hatte sich mehrfach an Schrauben verklemmt, Taucher bekamen sie nur mit Schneidbrenner frei. Am Montagabend (12.03.) wurden die Seilsägearbeiten dann auf Betreiben des AN (Nobiskrug, Rendsburg) eingestellt.

Seit heute wird das Tor im klassischen Verfahren (Taucher und Schneidbrenner) in zwei Teile getrennt. Um zu vermeiden, dass sich Knallgas innerhalb des Schiebetors sammelt waren intensive Abstimmungen mit allen Beteiligten erforderlich. Sorgfalt und Sicherheit stehen an erster Stelle. Es wird von oben nach unten gearbeitet. Zwei Taucherfirmen (Taucher Knoth und Nordseetaucher sind mit 13 Personen im Einsatz und werden von unserem AN koordiniert. Es wird 10 Stunden pro Tag inkl. Wochenende gearbeitet. Die Schneidbrennarbeiten werden von heute an bis voraussichtlich über die ganze nächste Woche (12. KW) andauern. Damit verschiebt sich der ursprünglich für diese Woche vorgesehene Schwimmkraneinsatz mittlerweile um zwei Wochen.

Bestandteil der in der nächsten Woche stattfindenden Unterwasserarbeiten wird zudem die Vorbereitung der Anschlagpunkte für den Schwimmkraneinsatz sein: Es werden Löcher unterhalb der Ballasttanks durch das Tor getrieben. Durch diese Löcher werden schwere Ketten gezogen. An diesen Ketten wird der Schwimmkran die Torhälften nacheinander aus der Torlaufbahn herausheben. Der AN steht weiterhin mit Schwimmkrananbietern in Kontakt, ein Kran wurde noch nicht für einen konkreten Termin bestellt.

In der Kieler Werft „German Naval Yards“ wird bereits ein Dock-Bereich vorbereitet in dem die Torhälften später gereinigt und inspiziert werden sollen. In der 14. KW könnte dann die Torlaufbahn inspiziert werden und das Reservetor könnte eingebaut werden. Ziel ist, die große Südkammer schnellstmöglich und damit frühestens in der 14. KW (1. Aprilwoche), spätestens in der 15. KW für die Schifffahrt wieder freizugeben (Plan).

Leiter Schifffahrtswesen Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter Brunsbüttel und Kiel-Holtenau


 

 Nautischer Verein Brunsbüttel- Vortragsveranstaltung Thema: „Projektiertes LNG- Terminal Brunsbüttel“ am 05.02.2018

Obwohl die endgültige Entscheidung für den Standort eines LNG- Terminals (LNG: Liquefied Natural Gas) in Brunsbüttel gegenwärtig noch aussteht, verdichten sich die vorbereitenden Maßnahmen und Vorarbeiten für den Standort an der Unterelbe. So wurde erst kürzlich die German LNG Terminal GmbH und eine so genannte „Open Season“ von den Projektträgern ins Leben gerufen. Dem Gemeinschaftsunternehmen gehören die niederländischen Firmen Gasunie LNG Holding, Vopak LNG Holding und die Oiltanking GmbH Hamburg- eine Tochterfirma der Firma Marquard & Bahls AG- an.
Vor Mitgliedern und Gästen des Nautischen Vereins Brunsbüttel referierte die Sprecherin des Projekts, Frau Katja Freitag von der Firma Marquard & Bahls AG (Hamburg).  In Ihrem Vortrag sprach sie über den Energieträger LNG sowie über seine ökonomischen Vorteile im Rahmen der Energiewende. Weiter ging sie besonders auf den Standort Brunsbüttel, deren Serviceleistung und Bedeutung des Terminals für Brunsbüttel ein.

German LNG GmbH - Geschäftskonzept 

  • Errichtung und der Betrieb eines Flüssigerdgas Terminals in Norddeutschland.
  • Der Terminal soll im Eigentum der Gesellschaft stehen und von ihr betrieben werden.
  • Unabhängiger Betreiber
  • Diskriminierungsfreier Zugang zu den Kapazitäten des Terminals für Kunden und LNG-Anbieter

Den gesamten Vortrag können Sie hier pdf icon2 herunterladen.

Vortragsreihe des Nautischen Vereins Brunsbüttel

Am 09. Januar 2018 referierte Till F. Braun von DNV GL Hamburg zum Thema: „Zukünftige Konsequenzen für den Schiffsbetrieb- Digitalisierung und Systemvernetzung durch Big Data in Shipping“. Herr Braun ist als Ingenieur zur See gefahren und seit 18 Jahren in Klassifikation und Beratung in der Schifffahrt bei DNV GL tätig. 

Schiffe, Reedereien und besonders die Besatzungen an Bord und auch in den Inspektionen an Land, müssen sich den sich rasant entwickelnden Herausforderungen der heutigen und zukünftig weiter entwickelnden Kommunikationsmöglichkeiten stellen. Wer heute noch meint, auf den Datenaustausch und deren elektronischen Analyse verzichten zu können um auf alt her gebrachter Weise Schifffahrt zu betreiben, wird wirtschaftlich wahrscheinlich nicht überleben können. Kleinere Reedereien werden sich zusammenschließen müssen, um die zunehmenden Datenmengen mit entsprechend qualifizierte Daten-Analysten auswerten zu können, um wirtschaftlichen Nutzen zu generieren. Es sind nicht nur die Reedereien, sondern alle an der Wertschöpfungskette beteiligten Nutzer einzubeziehen. Spezielle Plattformen (Töpfe) werden von Dienstleistern, wie z. B. DNV GL, angeboten, die alle erreichbaren Daten auswerten, analysieren und den jeweiligen Nutzern zur Verfügung stellen. Das Zitat von Bill Gates sollte für alle Schifffahrts-Beteiligten verinnerlicht werden: „Wir überschätzen immer die Veränderung, die in den nächsten zwei Jahren passieren werden und unterschätzen die Veränderung, die  in den nächsten zehn Jahren auftreten werden“. 

Seinen Vortrag können Sie hier herunterladen pdf icon2.


 

Tages- Exkursion zum Euro- Gate- Terminal Hamburg

und Elbphilharmonie- Plaza des Nautischen Vereins Brunsbüttel

 

Exk 150218 HH

 

Ein voller Erfolg war die Exkursion einer Abordnung des Nautischen Vereins Brunsbüttel am 15.02.18 zum Eurogate Terminal im Hamburger Hafen. Dort wurde uns in eindrucksvoller Weise die Arbeit eines großen Containerterminals vorgestellt. Die Eurogate Gruppe schlagt mit ihren Terminals in ganz Europa ca. 14,4 Millionen Container um (2017), mehr als der größte Hafen Europas Rotterdam.

Im Anschluß an die Besichtigung des Terminals unternahm die Gruppe per Bus eine Rundfahrt durch den Hamburger Hafen und erschloß damit Gebiete, die man sonst normalerweise nicht erreicht. Ziel war die neue Hamburger Hafencity mit einem Besuch der Deutschland- Zentrale des DNV GL (Det Norske Veritas Germanischer Lloyd), wo wir bei Kaffee und Kuchen über die Arbeit einer Klassifikationsgesellschaft informiert wurden. Zum Schluß der Ausfahrt stand noch ein Besuch der Elbphilharmonie- Plaza auf dem Programm.


 

Nautischer Verein Brunsbüttel -Vortragsveranstaltung

Der ausgewiesene Experte, Herr Prof. Dr.-Ing. Carlos Jahn, Leiter des Instituts für Maritime Logistik der TU Hamburg- Harburg, er beschäftigt sich bei seinen Forschungsaktivitäten vornehmlich mit den Transport- Umschlags- und Lagerprozessen sowie Systemsteuerung von Logistik, unter Berücksichtigung von wirtschaftlicher, ökologischer und sicherheitsrelevanter Anforderungen. Forschungsschwerpunkte sind die nachhaltige Hafenentwicklung, innovative Verkehrsanbindung der Häfen und neuartige Schiffskonzepte sowie autonome, unbemannte Wasserfahrzeuge.
Er referiert am 06.11.2017 vor dem Nautischen Verein Brunsbüttel zum Thema:
Hafen der Zukunft- Perspektiven für Logistik und Hinterlandanbindung.

Seinen Vortrag können Sie  hier herunterladen  pdf icon2 


 

   
   

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